Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen einem Terroristen und einem Kriegsverbrecher?


Antwort 1:

Nicht genau.

Terrorismus ist, wie das Wort schon sagt, die absichtliche Begehung einer Gräueltat mit dem Ziel, Angst und Terror anzuregen. Einige Kriegsverbrechen passen zu dieser Definition, andere nicht. Der berüchtigte Kommissarorden der Bundeswehr des Zweiten Weltkriegs, mit dem gefangene politische Offiziere der Kommunistischen Partei kurzerhand hingerichtet werden sollten, ist ein Beispiel für ein Kriegsverbrechen, das den Terror anregen soll. Aber viele Kriegsverbrechen, wie das Massaker von My Lai in Vietnam, entstehen durch Disziplinlosigkeit und ein Versagen der Führung ohne vorherige terroristische Absicht.


Antwort 2:

Absolut. Kriegsverbrechen und Terrorismus können sich manchmal überschneiden, aber sie sind nicht immer oder sogar oft gleich.

Kriegsverbrechen sind während des Krieges begangene Handlungen, die im Rahmen internationaler Verträge als Gräueltaten definiert werden. Ein Beispiel wäre das Töten einer ganzen Stadt als Vergeltung für den Tod eines Soldaten durch eine nahe gelegene Bombe am Straßenrand, für die andere Soldaten der Meinung sind, dass die Stadt oder jemand in der Stadt verantwortlich ist.

Der Terrorismus konzentriert sich speziell darauf, durch erpresserische Angst Compliance zu erreichen. Normalerweise ist dieser Fokus politisch. Ein Beispiel wäre, eine Regierung zu zwingen, unter Androhung von Massenmorden an Zivilisten zu handeln oder nicht, es sei denn, die Regierung kooperiert.


Antwort 3:

Das hängt von der Religion des Terroristen ab. Wenn er ein muslimischer Dschihadist ist und die Feinde des Islam tötet, ist er nach islamischem Recht kein Verbrecher. Er ist ein vorbildlicher Muslim, ein Held.

Nach dem gegenwärtigen westlichen Recht ist ein Dschihadist ein gewöhnlicher Verbrecher. Dieses Gesetz sollte dahingehend geändert werden, dass alle Islamisten, zu denen auch alle Dschihadisten gehören, ebenso wie Nazis und sowjetische Kommunisten als muslimische Feinde der westlichen Demokratie identifiziert werden.


Antwort 4:

Das hängt von der Religion des Terroristen ab. Wenn er ein muslimischer Dschihadist ist und die Feinde des Islam tötet, ist er nach islamischem Recht kein Verbrecher. Er ist ein vorbildlicher Muslim, ein Held.

Nach dem gegenwärtigen westlichen Recht ist ein Dschihadist ein gewöhnlicher Verbrecher. Dieses Gesetz sollte dahingehend geändert werden, dass alle Islamisten, zu denen auch alle Dschihadisten gehören, ebenso wie Nazis und sowjetische Kommunisten als muslimische Feinde der westlichen Demokratie identifiziert werden.