Was ist ein Beispiel für den Unterschied zwischen pawlowscher Konditionierung und instrumenteller Konditionierung?


Antwort 1:

Es gibt verschiedene Unterschiede zwischen klassischer und operanter Konditionierung:

  • Klassische Konditionierung assoziiert unwillkürliches Verhalten mit einem Reiz, während operante Konditionierung freiwilliges Handeln mit einer Konsequenz assoziiert. Klassische Konditionierung ist passiv in dem Sinne, dass der Lernende sich nicht entscheiden kann, sich auf ein neues Verhalten einzulassen oder nicht, weil die Assoziation durch ein natürlich vorkommendes Ereignis erfolgt. Andererseits beinhaltet die Konditionierung des Operanten, dass der Lernende sich aktiv dafür entscheidet, die Verstärkung oder Bestrafung zu erhalten, indem er das Zielverhalten ausführt oder nicht ausführt.

Source Classical vs Operant Conditioning [Unterschiede und Beispiele] - ParentingForBrain

Klassische (pawlowsche) Konditionierungsbeispiele

Es gibt viele klassische Konditionierungsbeispiele in unserem täglichen Leben. Einige sind absichtlich und andere nicht.

Hier einige klassische Konditionierungsbeispiele:

Ein Vater kommt nach Hause und schlägt die Tür zu, wenn er einen schlechten Arbeitstag hatte. Dann schreit er normalerweise seine Kinder aus zufälligen Gründen an. So haben die Kinder gelernt, das Zuschlagen von Türen mit dem Anschreien in Verbindung zu bringen. Jetzt sind die Kinder so konditioniert, dass sie jedes Mal zittern, wenn sie das Zuschlagen der Tür hören.

Eine Mutter kommt mit einer großen Einkaufstasche nach Hause, die normalerweise mit neuem Spielzeug für das Kind gefüllt ist. Wenn das Kind sieht, dass seine Mutter mit einer großen Einkaufstasche nach Hause kommt, ist sie glücklich und aufgeregt, weil sie die Tasche mit dem Erhalt neuer Spielsachen in Verbindung gebracht hat.

Beispiele für die Operantenkonditionierung

Wenn zum Beispiel ein Kind pünktlich ins Bett geht, liest ihm sein Elternteil eine Gutenachtgeschichte vor. Das Lesen der Geschichte ist eine positive Verstärkung, um das Zielverhalten zu verbessern (pünktlich ins Bett zu gehen).

Tiertrainer verwenden häufig operante Konditionierung, um Tiere zu Tricks zu trainieren. Wenn ein Hund einen Trick richtig macht, wird er vom Trainer mit einem Leckerbissen belohnt. Der Hund lernt Tricks auszuführen, um Leckereien zu bekommen.