Antwort 1:

Dies kann von der Situation und dem Empfänger der Beschwerde abhängen.

Eine informelle Beschwerde erfolgt normalerweise nicht schriftlich oder es liegen nachweislich keine Aufzeichnungen darüber vor.

Formelle Beschwerden sind in der Regel entweder schriftlich oder nachweisbar, falls weitere Maßnahmen erforderlich sind.

Einige mündliche Beschwerden an einige Personen in Machtpositionen sind immer förmlich, auch wenn die Person, die die Beschwerde einreicht, nicht wünscht, dass es sich um eine förmliche Beschwerde handelt. Ein Beispiel könnte eine Frau sein, die in einer Fabrik arbeitet und ihren Vorgesetzten auffordert, einem männlichen Mitarbeiter zu sagen, er solle sie nicht mehr bitten, in der Pause einen Kaffee zu trinken. Die Handlungen des männlichen Mitarbeiters stellen nach mehreren Ablehnungen durch die Frau nun eine „sexuelle Belästigung“ dar. In der heutigen Welt der „Null Toleranz“ kann es häufig keine informellen Beschwerden über ein solches Verhalten am Arbeitsplatz geben.